Die Bildung eines Kontroll- und Aufsichtsgremiums ist für die meisten Familienunternehmen nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch setzen immer mehr Unternehmen auf die strategische Unterstützung eines qualifiziert besetzten freiwilligen Beirats. Sie minimieren auf diese Weise das Risiko wichtiger unternehmerischer Entscheidungen und steigern gleichzeitig langfristig den Unternehmenserfolg. Wir sind Ihnen gerne bei der Zusammenstellung eines kompetenten Beirats behilflich und schlagen Ihnen qualifizierte unabhängige Persönlichkeiten unterschiedlicher Berufszweige und Fachgebiete entsprechend Ihren Wünschen und ggf. nach gemeinsam erarbeiteten Anforderungsprofilen vor.

Über 10 Jahre Erfahrung in der Beiratsvermittlung

Herr Dr. Klaus Weigel ist Experte für die Vermittlung von Beiräten. Seit über zehn Jahren vermittelt er für Familienunternehmen passende und qualifizierte Beiräte aus seinem umfangreichen Expertennetzwerk. Die meisten Persönlichkeiten in diesem Netzwerk verfügen über Führungserfahrung insbesondere in Familienunternehmen und sind bereits Mitglied in Beiräten.

Passgenaue Besetzung von Beiräten

Wir gleichen alle Anforderungen an einen gesuchten Beirat systematisch mit unserem Expertennetzwerk ab und grenzen das erforderliche Spezialwissen so genau wie möglich ein. Zahlreiche Mandanten schätzen unsere hohe Trefferquote, denn wir schlagen nur wirklich passende Experten für die jeweilige Beiratssuche vor. 

Beiratsvermittlung innerhalb kurzer Zeit

Sobald wir einen Anforderungskatalog erhalten oder gemeinsam mit Ihnen erstellt haben, erarbeiten wir eine kurze Liste geeigneter Kandidaten, mit denen wir Sie gerne zwecks persönlichem Kennenlernen zusammenbringen. Danach entscheiden Sie und wählen den für Sie passendsten Kandidaten aus.


Beirat: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Gründung eines Beirats, die Höhe der Beiratsvergütung, die Rechte und Pflichten eines Beirats oder auch ganz einfach Situationen, in denen ein Beirat einem Unternehmen wertvolle Unterstützung leisten kann: Zum Thema „Beirat“ gibt es zahlreiche interessante Fragen. Die wichtigsten beantworten wir Ihnen nachfolgend:


Was ist ein Beirat?

Ein Beirat ist im Unterschied zu einem aktienrechtlich geregelten Aufsichtsrat ein freiwilliges, zusätzliches, in der Regel kleines, auf Dauer angelegtes und nur gelegentlich tagendes Organ oder Gremium, das auf der obersten Führungsebene neben Geschäftsführung und Gesellschafterversammlung angesiedelt ist und sowohl mit Gesellschaftern als auch Nicht-Gesellschaftern besetzt sein kann. Der Beirat kann eine Vielzahl von Aufgaben wahrnehmen, die in Abhängigkeit von der Situation des Unternehmens individuell festgelegt werden können. Er soll dem Unternehmen als Instrument zur Lösung bestimmter aktueller oder zukünftiger Herausforderungen dienen. Ein Beirat kann daher sowohl Kontroll- als auch Beratungsfunktionen ausüben.


Weshalb sollte man einen Beirat einrichten?

Der Beirat ist insbesondere Gesprächs- und Diskussionspartner sowohl für die Geschäftsführung als auch für die Gesellschafter bei Fragestellungen der täglichen Unternehmenspraxis, aber auch bei strategischen Themen. Er hat häufig keine wirkliche Entscheidungskompetenz, sondern dient der Entscheidungshilfe im Unternehmen. Seine Aufgaben können ohne gesetzliche Vorgaben frei bestimmt und im Zeitablauf an die Erfordernisse im Unternehmen angepasst werden.


Wer wählt den Beirat?

Die Mitglieder des Beirats werden von den Gesellschaftern des Unternehmens gewählt. Dabei sollte bei der Einrichtung eines Beirats der große Gestaltungsspielraum genutzt werden, da es keinerlei gesetzliche Vorgaben gibt. Dadurch kann das Gremium ganz nach den persönlichen Wünschen und den Herausforderungen des Unternehmens gestaltet und zusammengestellt werden.


Ist ein Beirat Pflicht?

Nein, Unternehmen unterliegen keiner gesetzlichen Verpflichtung einen Beirat zu installieren, es sei denn sie sind durch Rechtsform und/oder Mitarbeiterzahl gesetzlich verpflichtet einen Aufsichtsrat zu bilden. Dies gilt für alle Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, SE´s sowie ab einer bestimmten Größe auch für Genossenschaften. Ebenso müssen Kreditinstitute und Kapitalanlagegesellschaften einen Aufsichtsrat einrichten. Auch GmbH´s mit mehr als 500 Arbeitnehmern müssen aus Mitbestimmungsgründen einen Aufsichtsrat bilden.


Welche Arten von Beiräten gibt es?

Wenn mittelständische Unternehmen die Voraussetzungen für die Mitbestimmung der Arbeitnehmer nicht erfüllen, können Sie freiwillig einen Beirat einrichten, dem die Gesellschafter auch gesellschaftsrechtliche Kompetenzen übertragen können. Dabei gibt es eine weitgehende Gestaltungsfreiheit. Der Beirat kann im Gesellschaftsvertrag verankert und mit bestimmten Kompetenzen ausgestattet sein (organschaftliche Errichtung). Der Gesellschaftsvertrag regelt dann vor allem die Zusammensetzung des Beirats, die Ernennung bzw. Abberufung seiner Mitglieder und seine Aufgaben und Kompetenzen. Ein Beirat kann aber auch durch eine schuldrechtliche Einrichtung etabliert werden. Grundlage ist dann ein schuldrechtlicher Beratervertrag. Der Beirat fungiert in diesem Fall wie ein externer Berater und hat keinen Anspruch, in bestimmte Entscheidungen einbezogen zu werden. In der Praxis überwiegen schuldrechtliche Beiräte.

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